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Themenheft »Neuer Atheismus«


Themenheft »Neuer Atheismus«

Glaube und Lernen Themenheft 2/2013
1. Auflage

von: Michael Basse, Veit-Jakobus Dieterich, Ulrich H.J. Körtner, Thomas K. Kuhn, Wolfgang Maaser, Ernstpeter Maurer, Peter Müller, Martin Rothgangel, Hartmut Rupp, Konrad Schmid, Michael Wolter, Christian Danz

25,90 €

Verlag: Edition Ruprecht
Format: PDF
Veröffentl.: 26.09.2017
ISBN/EAN: 9783846998434
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 114

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

»Der »neue Atheismus« erweist sich bei genauerer Betrachtung als wenig originell und auch wenig gehaltvoll. »Neu« ist lediglich die aggressive und medienwirksame Wendung in die Öffentlichkeit. Dazu gehört die religiöse Selbststilisierung als Kirche – mit Giordano Bruno als Märtyrer (der sicherlich kein Atheist war) – verbunden mit dem Anspruch auf Erleuchtung, denn die »neuen Atheisten« bezeichnen sich als »helle Köpfe«, als brights. Ulrich H. J. Körtner beschreibt diese Bewegung als Reaktion auf die »neue Religiosität«, die in ihrer höchst ambivalenten Gestalt teils als Bedürfnis nach Spiritualität, teils als fundamentalistische Gewaltbereitschaft hervortritt. Die intellektuelle – und auf ihre Weise aggressive – Form des Fundamentalismus, nämlich der in den USA verbreitete Kreationismus, provoziert einen Gegenschlag in der Gestalt eines weltanschaulichen Naturalismus, der sich seinerseits als Religionsgemeinschaft der klugen Köpfe stilisiert. Diese Form des Atheismus ist theologisch, philosophisch und wissenschaftstheoretisch freilich unterkomplex. Das zeigt sich im Vergleich zu älteren Positionen wie der von Friedrich Nietzsche, die in gewisser Weise auch von Herbert Schnädelbach und anderen vertreten wird und den Verlust des eigenen Gottesglaubens zu beklagen weiß. Der Anspruch des »neuen Atheismus«, einen ultimativ vernünftigen Standpunkt zu vertreten, ist zwar unhaltbar, doch bleibt es eine Aufgabe der Theologie, die Alternative einer durch den Glauben erweiterten und vielleicht sogar befreiten Vernunft zu entfalten. Eine Skizze dazu soll mein eigener Aufsatz liefern. Bei solchen Überlegungen tritt hervor, wie wenig scharf der Begriff »Atheismus« in aller Regel verwendet wird. Klar ist er als Gegenbegriff zu »Theismus«, aber auch dieser Begriff ist systematisch-theologisch keineswegs selbstverständlich....« (Aus dem Vorwort von Ernstpeter Maurer)
Die Zeitschrift enthält noch weitere Beiträge.
»Der »neue Atheismus« erweist sich bei genauerer Betrachtung als wenig originell und auch wenig gehaltvoll. »Neu« ist lediglich die aggressive und medienwirksame Wendung in die Öffentlichkeit. Dazu gehört die religiöse Selbststilisierung als Kirche – mit Giordano Bruno als Märtyrer (der sicherlich kein Atheist war) – verbunden mit dem Anspruch ...
Neuer Atheismus
(Ulrich H.J. Körtner)
Wie vernünftig ist der Atheismus?
(Ernstpeter Maurer)
Unglaube – Atheisterey – Atheismus
(Thomas K. Kuhn)
Theologie und Theologiekritik im Hiobbuch
(Konrad Schmid)
Religion zwischen Atheismus und Kritik
(Christian Danz)
Neuer Atheismus und Religionsunterricht
(Veit-Jakobus Dieterich)

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